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Nachrichten Archiv Juli 2019

TOP 100: die Innovationsführer des Mittelstands

SEVERIN, TOP 100

Geschäftsführer Christian Strebl (li.) mit Ranga Yogeshwar bei der Preisverleihung.

SEVERIN wurde Ende Juni erneut mit der TOP 100 Auszeichnung geehrt und schaffte so nach 2014 wieder den Sprung unter die Besten des Innovationswettbewerbs. Das Unternehmen überzeugte besonders in der Kategorie „Außenorientierung/Open Innovation.“

TOP 100 bewertet mittels einer wissenschaftlichen Systematik das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen und die daraus resultierenden Innovationserfolge. „Diese Auszeichnung bestätigt uns in unserem eingeschlagenen Weg und ist gerade zum jetzigen Zeitpunkt – ein Jahr nach unserem Neustart – ein sehr erfreuliches Signal“, betont SEVERIN Geschäftsführer Christian Strebl, der den Preis entgegennahm. Das Unternehmen befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess mit dem Ziel, die Marke neu zu positionieren. Voraussetzung dafür: ein kompletter interner wie auch externer Wandel. „Diese Umstrukturierung ist mit enormen Anstrengungen verbunden, die zwar noch nicht abgeschlossen sind, aber bereits erste Früchte tragen. Dazu zählt auch die TOP 100 Auszeichnung, die uns sehr stolz macht“, so Christian Strebl.

Der neue Claim „Friends for Life“ steht sinnbildlich für die Neuausrichtung: „Wir wollen empfehlenswert sein und wie ein guter Freund mit neuen Ideen überraschen“, erklärt Christian Strebl. Alles steht und fällt mit den Produktinnovationen, die SEVERIN in definierten Fokusproduktgruppen von Kaffee und Frühstück über Mikrowellen und eBBQ bis hin zu Kühlgeräten auf den Markt bringt. In den letzten Monaten wurde das Sortiment bereits schrittweise aufgewertet. Modernes Design, auffallende Produktverpackungen und aufmerksamkeitsstarke Aktionen am Point of Sale sowie in Social Media hinterlassen beim Endkunden ein frisches Bild der Traditionsmarke SEVERIN. „Ein Innovationspreis wie Top 100 spornt uns natürlich an, genau diesen Weg konsequent fortzusetzen“, so Christian Strebl. Insbesondere im Bereich eBBQ und Funfood wird die Neuausrichtung schon heute deutlich. Ein aktuelles Beispiel für die Innovationskraft von SEVERIN ist das Steakboard – ein kompakter Elektrogrill, der Temperaturen bis 500 Grad erreicht und für den perfekten Fleischgarpunkt sorgt. Die nächsten Schritte der Neuausrichtung sowie weitere, spannende Produktinnovationen präsentiert SEVERIN im September auf der IFA in Berlin. Foto: KD Busch / compamedia

Neuer Vertreter für Norddeutschland

PROFINO

Ist seit Anfang Juli für PROFINO im Gebiet Nord im Einsatz: Norbert Jester

Seit dem 1. Juli unterstützt Norbert Jester das PROFINO Team mit seiner Erfahrung im Küchen-und Haushaltswarenbereich. Er ist für das Gebiet Nord im Postleitzahlenbereich 20000 – 29999 zuständig.

„Wir freuen uns, dass Herr Jester von nun an das PROFINO Sortiment in Norddeutschland vertritt. Wir denken, dass er dank seiner langjährigen Erfahrungen in verschiedenen Produktbereichen und Absatzkanälen das Unternehmen PROFINO besonders positiv präsentieren wird,“ so Thomas Jähn, Vertriebsleiter (Profino).

Herr Jester freut sich auf die neue Herausforderung, das umfangreiche Markenportfolio von PROFINO zu präsentieren: Cole & Mason, Zyliss, Jamie Oliver, KYOCERA, Freeform, Cuisipro, KitchenGrips, Bérard, Gnali&Zani, DAY DRAP / MY DRAP und neu black+blum. Foto: PROFINO

Angesagte Lifestyle- und Trendprodukte

Tendence, Messe Frankfurt

Drei Tage lang präsentierten 603 Aussteller angesagte Lifestyle- und Trendprodukte.

Drei Tage lang präsentierten 603 Aussteller angesagte Lifestyle- und Trendprodukte. In diesem Jahr kamen, trotz hochsommerlicher Temperaturen, 15.000 Fachbesucher (2018: 17.736 Besucher) und überzeugten sich von dem vielseitigen Angebot.

„Das veränderte Konzept und die Entscheidung, die Tendence konsequent an Strukturen und Bedürfnisse des Handels anzupassen, wurde von diesem angenommen und verstanden. Das ist der erste wichtige Schritt zur Akzeptanz des Konzeptes. Damit bieten wir vielfältige Impulse und Hilfestellungen an, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch der Launch der zwei neuen Online-Plattformen Nextrade und Conzoom Solutions zeigt, wie die Messe Frankfurt zukünftig den Handel bei der voranschreitenden Digitalisierung unterstützt“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Im Fokus der Tendence standen an drei Veranstaltungstagen neben dem veränderten Konzept und jeder Menge Inspirationen auch die Herausforderungen im Konsumgütermarkt. Der Wandel in der Konsumgüterbranche war im letzten September ein Grund, das Profil der Tendence anzupassen und die Messedauer auf drei Tage zu verkürzen.

Sonderpräsentationen wie die Tendence Academy, Paper & Friends, das Village, das EVL-Areal oder The Store boten den Besuchern vielfältige Mehrwerte und Best Practice-Beispiele zur Umsetzung im heimischen Geschäft.

Am Dienstag, dem 2. Juli 2019, findet die Konferenz Pioneers of Lifestyle statt, hier werden hochkarätige Vorträge zu den Themen Service, Retail und Digitalisierung des Handels sowie zum Netzwerken präsentiert.

Die Online-Plattformen Nextrade und Conzoom Solutions gehen live

Zur Tendence 2019 launchte die Messe Frankfurt gleich zwei neue Online-Plattformen. Eine dieser Plattformen ist der internationale B2B-Marktplatz Nextrade: www.nextrade.market.

Dahinter verbirgt sich ein neues digitales Order- und Datenmanagement für Lieferanten und Händler der Konsumgüterbranche in nur einem System. Nextrade verlängert die Messe und ermöglicht Bestellungen zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr. Auch die neue Content-Plattform Conzoom Solutions stellte die Messe Frankfurt auf der Tendence erstmalig vor: www.conzoom.solutions. Sie bietet dem Konsumgüterhandel ein vielfältiges Angebot, gibt einen Komplettüberblick über das Portfolio der Messe Frankfurt im Konsumgüterbereich und stellt dort gebündelt Informationen für den Handel zusammen. Foto: Tendence

Treffen im Frankenland

IVSH

Die Mitglieder des IVSH trafen sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Barockstadt Würzburg.

Die Mitglieder des IVSH trafen sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Barockstadt Würzburg.

Die hochsommerlichen Temperaturen trugen zu einer allgemeinen guten Stimmung bei, auch die herrliche Stadt mit ihren Weinbergen, barocken Bauten und tiefblauem Himmel trug zur guten Stimmungslage bei.

Wie der IVSH vermeldete verlief der offizielle Teil des Programms reibungslos. Wahlen standen in diesem Jahr nicht an, Vorstand und Geschäftsführung wurden ordnungsgemäß entlastet und die Finanzen des Verbandes sind unverändert in bester Ordnung. Wie eigentlich bei jeder auswärtigen Versammlung des IVSH ging es jedoch nicht nur um Regularien, sondern natürlich auch um Identitätsstiftung, Gruppendynamik und nicht zuletzt Freude und Freundschaft innerhalb einer Gemeinschaft. Eine Bootsfahrt auf dem Main, der Besuch der Residenz und des Doms, ein Begrüßungsabend im „Backöfele“ und vor allem ein festliches Abendessen im Juliusspital trugen hierzu erfolgreich bei.

Der Vorsitzende Hartmut Gehring, Gehring GmbH, konnte gut fünf Dutzend Teilnehmer und natürlich auch eine ganze Reihe von Gästen und Fördermitglieder begrüßen, wie zum Beispiel Vertreter des TÜV Rheinland, des Bundesverbandes Schneidwarenfachhandel, der Messe Leipzig und der Messe Frankfurt, der EK-Servicegroup, der ECG Energie Consulting und natürlich auch mehrere Teilnehmer von Seiten der Fachpresse. Letzteres zeigte einmal mehr, dass der IVSH als wichtiger Vertreter und Partner der gesamten Branche gesehen wird.

Wirtschaftlich mussten die Mitglieder des IVSH im vergangenen Jahr nach langer Wachstumsphase erstmals wieder einen Umsatzrückgang hinnehmen und auch 2019 ist die Stimmung bislang verhalten, obwohl zumindest im ersten Quartal in allen drei Sparten des Verbandes Zuwächse von 0,2 Prozent bei Bestecken, 2,1 Prozent bei Schneidwaren und 7,7 Prozent bei Haushalt-, Küchen- und Tafelgeräten zu verzeichnen waren. Foto: IVSH

 

Kompetenzzentrum Handel gestartet

Am 01. Juli 2019 fiel der Startschuss für das neue Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel

Die Initiative Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie startet Kompetenzzentrum Handel. IFH Köln und weitere Partner unterstützen kleine und mittlere Einzelhändler sowie Großhändler bei der Digitalisierung ihres Geschäfts.

Vielfältige Angebote sind in Planung

Am 01. Juli 2019 fiel der Startschuss für das neue Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel, das im Rahmen der Förderinitiative Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in den nächsten drei Jahren kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Einzelhandel und Großhandel bei der Digitalisierung unterstützt. Neben dem IFH Köln sind der Handelsverband Deutschland, ibi research sowie das EHI Retail Institute Teil des Kompetenzzentrums Handel. Das damit 26. Kompetenzzentrum in Deutschland ist neutrale Anlaufstelle für den Mittelstand – alle Angebote sind kostenfrei.

„Digitalisierung ist nicht nur etwas für die Großen. Wir freuen uns, als Teil des Kompetenzzentrums Handel, kleinere Unternehmen aus dem B2C- und B2B-Bereich praxisnah informieren und bei der Umsetzung digitaler Angebote im Sinne der Kundenzentrierung unterstützen zu können“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

„Das IFH Köln ist kein Neuling im Netzwerk ‚Mittelstand Digital‘, sodass die Vernetzung mit anderen Kompetenzzentren und die hervorragende Zusammenarbeit mit den vielen Multiplikatoren vor Ort weiterhin zum Tragen kommt. Gerade durch das Zusammenspiel mit den regionalen Partnern können wir standortbezogene Herausforderungen berücksichtigen und unser Angebot zielgruppengerecht aufbereiten“, freut sich auch Projektleiterin Judith Hellhake auf die anstehenden Aufgaben.

Vielfältige Themen im Fokus

Neben dem Erfahrungsaustausch der HändlerInnen untereinander bietet das IFH Köln im Rahmen des Kompetenzzentrums vielfältige Experteninformationen rund um das Thema Digitalisierung in Einzel- und Großhandel an. Das IFH Köln fokussiert dabei digitale Vertriebsstrategien, die Anpassung von Geschäftsmodellen, Einsatzmöglichkeiten von Plattformen, die Digitalisierung des Point of Sale (PoS) sowie die Möglichkeiten zur Vitalisierung von Standorten aus Unternehmenssicht. Neben Informations- und Beratungsangeboten für den Einzelhandel stehen auch insbesondere Angebote rund um das Thema Digitalisierung im Großhandel im Zentrum.

IFH Köln mit dem DigitalMobil Handel on Tour: Praxisnah und überregional

Möglichkeiten für Austausch und Wissenstransfer gibt es genug. Neben den Anlaufstellen in Köln, Regensburg, Berlin und Langenfeld, Informationsveranstaltungen, Workshops, Webinaren und Broschüren, informiert die Website und der Blog des Kompetenzzentrums Handel regelmäßig zu neuen Entwicklungen und gibt praxisrelevante Umsetzungshinweise. Das IFH Köln wird darüber hinaus ab Herbst 2019 mit dem „DigitalMobil Handel“ (DiMo) deutschlandweit im Einsatz sein und technische Lösungen vor Ort demonstrieren. Im Rahmen von Unternehmensbesuchen oder bei Veranstaltungen sollen Barrieren abgebaut und Digitalisierung zum Anfassen präsentiert werden. Foto: IFH Köln