Ziele für 2014 bestätigt

Villeroy & Boch

In ihrem aktuellen Zwischenbericht für das 2. Quartal 2014 bestätigt Villeroy & Boch die Ziele für 2014.

In ihrem aktuellen Zwischenbericht für das 2. Quartal 2014 bestätigt Villeroy & Boch die Ziele für 2014. Außerdem steigt der Konzernumsatz mit konstanter Kursbasis um 5,4 Prozent; Umsatz (nominal) mit 372,1 Millionen Euro um 3,4 Prozent über Vorjahr.

Dazu sagte Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG: „Der Verlauf des ersten Halbjahrs spiegelt unsere Umsatzerwartungen für das Jahr 2014 bislang gut wider. Ohne die relativ starken Währungseinflüsse aus der Umrechnung der jeweiligen Landeswährungen in unsere Konzernwährung Euro liegen wir erfreulicherweise sogar leicht über unserer Prognose.“

Für die zweite Jahreshälfte geht das Unternehmen von einem moderaten Wirtschaftswachstum aus. Dazu Frank Göring: „Gleichzeitig sehen wir mögliche Unsicherheiten auf den Finanz- und Rohstoffmärkten – insbesondere durch das schwierig einschätzbare Risiko in der Entwicklung des Ukraine-Konflikts, der bei einer neuerlichen Zuspitzung auch negativen Einfluss auf die Konjunktur, insbesondere in unserem Wachstumsmarkt Russland, haben könnte.“ Die Prognose für das Geschäftsjahr 2014 bleibt nach dem 2. Quartal unverändert. „Wir gehen weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 Prozent aus. Für das operative Ergebnis erwarten wir einen überproportionalen Anstieg, also eine Verbesserung von mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, bekräftigt Frank Göring.

Damit hat der Villeroy & Boch-Konzern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 seinen Nettoumsatz auf konstanter Kursbasis, das heißt auf Grundlage unveränderter Währungskurse im Vergleich zum Vorjahr, um 5,4 Prozent auf 379,3 Millionen Euro gesteigert. Der nominale Konzernumsatz betrug 372,1 Millionen Euro, was einem Anstieg von 3,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht. Ursache für die relativ starken Währungseinflüsse sind hauptsächlich Veränderungen in den Währungen Rubel, Schwedische und Norwegische Krone, US-Dollar sowie Australischer Dollar. Der Nettoumsatz auf dem deutschen Heimatmarkt lag mit 109,5 Millionen Euro um 6,0 Prozent über dem Vorjahr. Der nominale Auslandsumsatz betrug 262,6 Millionen Euro (+2,4 Prozent). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2014 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar dieses Jahres um 19,2 Millionen Euro auf 64,5 Millionen Euro – rund 60 Prozent entfallen dabei auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness.

Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 1,6 Millionen Euro beziehungsweise 13,4 Prozent auf 13,5 Millionen Euro. Der Vollzug weiterer Kaufverträge im Rahmen des Immobilienprojekts am schwedischen Standort Gustavsberg führte bis zum 30. Juni 2014 zu einem Sonderertrag in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Insgesamt betrug das operative Ergebnis somit 14,6 Millionen Euro (+22,7 Prozent gegenüber Vorjahr).

Am 10. Juli 2014 wurde ein weiterer Teil der schwedischen Werksimmobilie in Gustavsberg verkauft. Die Ertragsrealisierung wird im 3. Quartal 2014 erfolgen. Der Gesamtertrag aus dieser Immobilientransaktion wird sich unverändert auf voraussichtlich 17 Millionen Euro belaufen, wovon 7 Millionen Euro bereits im Jahr 2013 realisiert wurden.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erreichte im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz auf konstanter Kursbasis in Höhe von 247,5 Millionen Euro und damit eine Steigerung um 5,8 Prozent. Der nominale Umsatz betrug 242,5 Millionen Euro und lag somit 3,6 Prozent über Vorjahr.

Zu der guten Umsatzentwicklung trugen weiterhin die Zuwächse in Deutschland bei (+4,1 Prozent). Der Anstieg wurde dabei von der sehr guten Entwicklung im Produktfeld Badmöbel getragen. Im Sanitärbereich setzte sich die erfreuliche Entwicklung der wasserrandlosen WCs mit der Spültechnologie „DirectFlush“ fort. Weitere nennenswerte nominale Umsatzsteigerungen wurden in den für Villeroy & Boch wichtigen Wachstumsmärkten China (+53,3 Prozent) und Russland (+27,3 Prozent) sowie in Osteuropa (+13,0 Prozent) erzielt.

Vorwiegend konjunkturbedingte Umsatzrückgänge verzeichnete das Unternehmen vor allem in Mexiko (-28,7 Prozent), Italien (-18,1 Prozent), Dänemark (-15,2 Prozent) sowie in Frankreich (-11,2 Prozent).

Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte von Januar bis Juni 2014 einen Umsatz auf konstanter Kursbasis in Höhe von 131,8 Millionen Euro und lag damit um 6,0 Millionen Euro bzw. 4,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Der nominale Umsatz verbesserte sich um 3,8 Millionen Euro bzw. 3,0 Prozent auf 129,6 Millionen Euro.

Auch auf Halbjahresbasis zeigte sich der Heimatmarkt Deutschland als die wesentliche Antriebsfeder für diese Umsatzsteigerung (+9,4 Prozent). Im

Ausland setzte sich der Aufwärtstrend des ersten Quartals in vielen Ländern im zweiten Quartal fort. Wesentliche Umsatzzuwächse (nominal) konnten in Polen (+32,0 Prozent), in Österreich (+12,7 Prozent) und in BeNeLux (+8,5 Prozent) erzielt werden. Darüber hinaus wurden die Umsätze in den Ländern der Region Naher Osten (+33,1 Prozent) – hier vor allem in Saudi Arabien – erheblich gesteigert.

Umsatzrückgänge schlugen hauptsächlich in Großbritannien (-9,2 Prozent), hier vor allem aufgrund der Schließung von Einzelhandelsgeschäften, und konjunkturbedingt in Italien (-8,9 Prozent) zu Buche.

Die Entwicklung der auf den einschlägigen Fachmessen präsentierten Neuheiten verlief bislang sehr erfreulich. Dies zeigt sich teilweise bereits im Umsatz, vorwiegend aber in den vorliegenden Auftragseingängen. Die Bestellungen von Produkten der diesjährigen Weihnachtskollektion lassen darüber hinaus eine verbesserte Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr erwarten.

Im ersten Halbjahr 2014 hat Villeroy & Boch 15,5 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 4,2 Millionen Euro), auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen dabei 84,5 Prozent. Der Hauptanteil floss in den Bau des neuen Logistik- und Montagezentrums in Schweden. Weitere Schwerpunkte waren Investitionen in die Sanitärwerke Mettlach (Deutschland) und Saraburi (Thailand) sowie in eine Bad- und Wellness-Erlebniswelt in Lübeck-Dänischburg (Deutschland).

Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde überwiegend in den weiteren Ausbau des Einzelhandelsnetzes investiert. So wurden beispielsweise Verkaufsgeschäfte in Lübeck-Dänischburg, Luxemburg, Marseille (Frankreich) und Wijnegem (Belgien) wieder- bzw. neueröffnet.

 

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