Vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags gefordert

HDE, Handelsverband Deutschland

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf soll der Solidaritätszuschlag weiterhin erhoben werden, wenn die tarifliche Einkommensteuer den Betrag von Euro 16.956 (ledig) übersteigt.

Damit würde ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 62.000 Euro der Grenzsteuersatz von 42 auf 47 Prozent steigen. Bei Kapitalgesellschaften soll der Soli sogar generell weiter erhoben werden. „Damit werden ertragsstarke Unternehmen entweder faktisch oder sogar per Gesetz von der Entlastung ausgeschlossen. Dies halten wir angesichts der im internationalen Vergleich sehr hohen Steuerbelastung für Unternehmen in Deutschland nicht für gerechtfertigt“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die Unternehmen haben erheblich zu den Aufkommensrekorden in den vergangenen Jahren beigetragen und sollten nun auch an einer Entlastung teilhaben. Höchst zweifelhaft sei auch, ob die geplante Teilabschaffung einer verfassungsrechtlichen Überprüfung standhält, so Stefan Genth. Foto: HDE

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