Umsatz und Ergebnis gesteigert

Villeroy & Boch

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2014 bleibt nach dem 3. Quartal dennoch unverändert.

Wie der Villeroy & Boch-Konzern am 21. Oktober mitteilte, konnte er in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 seinen Nettoumsatz auf konstanter Kursbasis, auf Grundlage unveränderter Währungskurse im Vergleich zum Vorjahr, um 4,4 Prozent auf 567,2 Millionen Euro steigern.

Der nominale Konzernumsatz betrug 558,8 Millionen Euro, was einem Anstieg von 2,9 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht. Ursache für die relativ starken Währungseinflüsse sind, laut dem Konzern, hauptsächlich Veränderungen in den Währungen Rubel, Schwedische und Norwegische Krone, US-Dollar sowie Australischer Dollar.

Der Nettoumsatz auf dem deutschen Heimatmarkt lag mit 160,8 Millionen Euro um 3,0 Prozent über dem Vorjahr. Der nominale Auslandsumsatz kletterte um 2,8 Prozent auf 398,0 Millionen Euro.

Der Auftragsbestand zum 30. September 2014 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar dieses Jahres um 9,6 Millionen Euro auf 54,9 Millionen Euro - davon entfallen rund 65 Prozent auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness.

Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres um 1,9 Millionen Euro beziehungsweise 10,5 Prozent auf 20,0 Millionen Euro. Der Vollzug weiterer Kaufverträge im Rahmen des Immobilienprojekts am schwedischen Standort Gustavsberg führte bis zum 30. September 2014 zu einem Sonderertrag in Höhe von 3,2 Millionen Euro - insgesamt betrug das operative Ergebnis somit 23,2 Millionen Euro.

Da sich der Sonderertrag im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 7,4 Millionen Euro belief, lag das EBIT nach drei Quartalen folglich um 2,3 Millionen Euro beziehungsweise 9,0 Prozent unter Vorjahr. Der Gesamtertrag aus der Immobilientransaktion Gustavsberg wird sich unverändert auf voraussichtlich 17 Millionen Euro belaufen.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erreichte in den ersten neun Monaten 2014 auf konstanter Kursbasis einen Umsatz in Höhe von 362,2 Millionen Euro und damit eine Steigerung um 16,0 Millionen Euro beziehungsweise 4,6 Prozent. Der nominale Umsatz betrug 356,1 Millionen Euro und lag somit 2,9 Prozent über Vorjahr.

Auf dem Heimatmarkt Deutschland zogen die Geschäfte im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 3,2 Prozent an.

Aufgrund der politischen Situation ergab sich in der Ukraine ein spürbarer Umsatzrückgang in Höhe von -47,6 Prozent. Vorwiegend konjunkturbedingte Umsatzrückgänge verzeichnete der Unternehmensbereich in Italien (-17,8 Prozent), in Frankreich (-10,2 Prozent) und in Dänemark (-9,3 Prozent).

Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte von Januar bis September 2014 auf konstanter Kursbasis einen Umsatz in Höhe von 205,0 Millionen Euro und lag damit um 7,9 Millionen Euro bzw. 4,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Der nominale Umsatz verbesserte sich um 5,6 Millionen Euro beziehungsweise 2,8 Prozent auf 202,7 Millionen Euro.

Der Heimatmarkt Deutschland präsentierte sich in den ersten neun Monaten mit einer soliden Umsatzsteigerung (+2,7 Prozent). Im Ausland setzte sich die gute Entwicklung des ersten Halbjahrs in vielen Ländern auch im dritten Quartal fort.

In den ersten neun Monaten 2014 hat Villeroy & Boch 30,2 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 10,5 Millionen Euro), auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen dabei 87,1 Prozent. Der Hauptanteil floss planmäßig in den Bau des neuen Logistik- und Montagezentrums in Schweden.

Weitere Schwerpunkte waren Investitionen in die Sanitärwerke Mettlach (Deutschland) und Saraburi (Thailand). Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde überwiegend in den weiteren Ausbau des Einzelhandelsnetzes investiert.

Ausblick für das Gesamtjahr 2014

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr 2014 sagte Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG: „Wir bewerten unsere derzeitige wirtschaftliche Lage weiterhin positiv. Der Verlauf der ersten neun Monate entspricht unseren Umsatzerwartungen. Wir gehen weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 Prozent aus. Zuversichtlich stimmt uns dabei der im Vorjahresvergleich deutlich höhere Auftragsbestand.“ Für das operative Ergebnis wird nach wie vor eine Verbesserung von mehr als 5 Prozent erwartet.

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