Umsatz bleibt stabil

WMF

Der WMF Konzern vermeldete im August, dass das Geschäft des Konzern sich im ersten Halbjahr 2014 stabil entwickelt hat.

Der WMF Konzern vermeldete im August, dass das Geschäft des Konzerns sich im ersten Halbjahr 2014 stabil entwickelt hat. So lag der Umsatz mit 462,6 Millionen Euro ein Prozent unter dem Vorjahreswert von 467,4 Millionen Euro. Bereinigt um den im Mai 2013 erfolgten Verkauf der Princess Gruppe stieg der Umsatz insgesamt um drei Prozent.

Das realisierte betriebliche Ergebnis (EBIT) des WMF Konzerns erhöhte sich auf 27,6 Millionen Euro (Vorjahr 17,7 Millionen Euro). Zurückzuführen ist dieser signifikante Anstieg vor allem auf die im Vorjahr enthaltenen Belastungen durch Princess von minus 13,3 Millionen Euro. Bereinigt um Princess sowie um Sonderaufwendungen für Maßnahmen im Rahmen des strategischen Transformationsprogramms lag das EBIT leicht über dem Vorjahreswert.

Der Auslandsumsatz erhöhte sich um sieben Prozent auf 218,7 Millionen Euro, was anteilig ein Plus von zwei Prozentpunkten auf 47 Prozent bedeutet.

Peter Feld, Vorstandsvorsitzender der WMF, sagte dazu: „Die positiven Halbjahresergebnisse sind erste Anzeichen dafür, dass wir auf einem guten Weg sind. Umso wichtiger ist es nun, dass wir die geplanten Maßnahmen unserer Strategie Schritt für Schritt umsetzen, um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.“

Positiv entwickelte sich insbesondere der Bereich Tisch und Küche dank der gestiegenen internationalen Nachfrage und der Entwicklung in China. So steigerte der WMF Konzern in diesem Geschäftsbereich den Umsatz um vier Prozent auf 198,1 Millionen Euro. Der Auslandsanteil stieg von 36 auf 42 Prozent. Im Geschäftsbereich Kaffeemaschinen ist der Umsatzanstieg von drei Prozent auf 168,1 Millionen Euro auf das stärkere Inlandsgeschäft zurückzuführen. Das Auslandsgeschäft blieb in diesem Geschäftsbereich auf dem hohen Niveau des Vorjahres mit einem Anteil von 63 Prozent am Umsatz. Im Geschäftsbereich Hotel erzielte der WMF Konzern im In- und Ausland weiteres Wachstum und steigerte den Umsatz um sieben Prozent auf 37,8 Millionen Euro.

Im Geschäftsbereich Filialen lag der Umsatz zum 30. Juni 2014 mit 66,8 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahreswert. Dies ist auf die Filialschließungen und signifikante Straffungen im Sortiment zurückzuführen, die vor allem das Inland betreffen. Der Umsatz mit Elektrokleingeräten lag mit 18,2 Millionen Euro um 47 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um das noch im Vorjahr enthaltene Geschäft mit Princess, stieg der Umsatz jedoch um 13 Prozent.

Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wird der WMF-Konzern sein strategisches Transformationsprogramm konsequent weiter umsetzen und so auf die veränderten Marktanforderungen reagieren, um die Zukunft des Konzerns langfristig und nachhaltig zu sichern.

Dazu sagte Peter Feld, Vorstandsvorsitzender der WMF: „Dabei ist zu beachten, dass wir immer noch der erfolgreichen Internationalisierung der deutschen Industrie hinterherhinken. Das müssen wir ändern und unsere Internationalisierung beschleunigen. Wir müssen heute vorausschauend handeln und die solide Ausgangslage, die wir haben, nutzen, um WMF nachhaltig stark zu machen. Wir planen ein umfangreiches Investitionsprogramm für den WMF Konzern. Zum einen werden wir gezielt in die weltweite Vermarktung unserer Produkte als auch in die Produktionsanlagen sowie in eine effiziente und effektive Logistik an unseren deutschen Standorten investieren.“

Zurück

Aktionen rund um die Nachricht

Drucken  Die Nachricht drucken

RSS-Feed bestellen  RSS-Fead: abonnieren
Verfolgen Sie die neuesten Artikel in Ihrem RSS-Reader oder E-Mail-Programm.