Prognose bestätigt

LEIFHEIT

Konzernerlöse fürs erste Quartal

Der Leifheit-Konzern ist in das neue Geschäftsjahr 2017 erwartungsgemäß mit leicht rückläufigen Umsatzerlösen im ersten Quartal gestartet. Vor allem die hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr im Markengeschäft erklärt den Rückgang des Konzernumsatzes auf 62,5 Millionen Euro gegenüber 64,7 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahres.

Dementsprechend gab auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 5,1 Millionen (Vorjahr: 6,5 Millionen) Euro nach. Für das Gesamtjahr erwartet Leifheit unverändert ein Wachstum des Konzernumsatzes in Höhe von 3,5 bis 4,5 Prozent. Auch die Ergebnisprognose bleibt unverändert: Unter Berücksichtigung von signifikanten Einmaleffekten, die der Stärkung des Vertriebs im Markengeschäft dienen, rechnet der Konzern mit einem EBIT auf dem Niveau des Vorjahres.

Geschäft in Osteuropa setzt dynamische Entwicklung fort
Der Leifheit-Konzern hat in Deutschland, der Zielregion Osteuropa und im Vertriebskanal E-Commerce weiter zugelegt. So stieg der Konzernumsatz in Deutschland im ersten Quartal um 3,5 Prozent auf 28,9 Millionen Euro, der Anteil am Konzernumsatz lag bei 46,2 Prozent (43,1 Prozent). Auf den Auslandsmärkten wurden Umsätze in Höhe von 33,6 Millionen (38,8 Millionen) Euro realisiert. Das entspricht einem Anteil von 53,8 (56,9) Prozent des Konzernumsatzes. Dabei wurde vor allem das Geschäft in Osteuropa weiter deutlich ausgebaut: Hier stieg der Konzernumsatz um 15,7 Prozent auf 6,9 Millionen Euro. Im Bereich E-Commerce erhöhte sich der Umsatz trotz hoher Vergleichsbasis um 1,6 Prozent auf 7,4 Millionen Euro.

Der Umsatz im Markengeschäft, in dem die Marken Leifheit und Soehnle geführt werden, ging im ersten Quartal aufgrund der hohen Vergleichsbasis des Vorjahres auf 52,7 Millionen Euro zurück, ein Minus von 4,6 Prozent. In den ersten drei Monaten 2016, dem stärksten Quartal des Vorjahres, war das Markengeschäft um 11,6 Prozent gewachsen. Hierin waren Aktionsumsätze enthalten, die im laufenden Geschäftsjahr in späteren Quartalen geplant sind. Die Umsatzerlöse in den Produktkategorien Reinigen und Wäschepflege blieben weitgehend stabil. In den Produktkategorien Küche und Wellbeing (Soehnle) mussten dagegen Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr hingenommen werden.

Der Umsatz im deutlich kleineren Volumengeschäft, das unter klaren Profitabilitätsgesichtspunkten geführt wird, ist um 3,0 Prozent auf 9,8 Millionen Euro gewachsen. Dabei wurde vor allem der Umsatz in Deutschland durch Aktionsgeschäfte deutlich ausgebaut. Auch die Umsatzerlöse mit Wäschepflegeprodukten von Herby in Frankreich entwickelten sich sehr positiv, während Birambeau erwartungsgemäß nicht an die außergewöhnlich starke Vorjahresentwicklung anknüpfen konnte. Insgesamt waren die Umsätze in Frankreich in den ersten drei Monaten daher leicht rückläufig. Das Projektgeschäft in den USA entwickelte sich dagegen weitgehend stabil.

Beim EBIT weist der Leifheit-Konzern für das erste Quartal 5,1 Millionen (6,5 Millionen) Euro aus. Der Rückgang um 1,4 Millionen Euro resultiert im Wesentlichen aus fehlenden Deckungsbeiträgen der gesunkenen Umsatzerlöse. Hinzu kamen vergleichsweise höhere Werbekosten im Markengeschäft. Nach 10,0 Prozent im Vorjahresquartal erreichte die EBIT-Marge 8,2 Prozent und liegt damit über dem langfristigen Mindestziel von acht Prozent. Nach Abzug der Steuern ergibt sich ein Periodenergebnis in Höhe von 3,4 Millionen (4,3 Millionen) Euro.

„Die deutlich positive Entwicklung in unseren Fokusmärkten Deutschland, Osteuropa und E-Commerce belegt trotz der anspruchsvollen Vergleichsbasis des Vorjahres einmal mehr, dass wir mit der konsequenten Umsetzung unserer Strategie ,Leifheit 2020' und dem kontinuierlichen Ausbau unseres Produktportfolios auf Kurs liegen“, sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. „Unsere übergeordneten Ziele bleiben nachhaltiges organisches Umsatzwachstum, hohe Effizienz in der Wertschöpfungskette und die kontinuierliche Verbesserung unserer operativen Ergebnisse, so wie sich das auch in der Bestätigung unserer Jahresprognose ausdrückt“, so Radke weiter.

Ausblick für 2017 unverändert
Der Vorstand der Leifheit AG setzt im laufenden Geschäftsjahr auf eine weitere konsequente Umsetzung der Konzernstrategie „Leifheit 2020“, insbesondere durch den Ausbau des Markengeschäfts und die Erschließung neuer Märkte. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Anstieg der Konzernumsatzerlöse um 3,5 bis 4,5 Prozent. Im Markengeschäft, dem strategischen Kerngeschäft, wird von einem Umsatzplus von vier bis fünf Prozent ausgegangen. In dem kleineren und volatileren Segment, dem Volumengeschäft, plant Leifheit mit einem Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent. Die Ergebnisprognose bleibt ebenfalls unverändert. Durch Investitionen in die Neuordnung des Vertriebs im Markengeschäft fallen in diesem Jahr voraussichtlich Einmaleffekte in Höhe von 2,0 bis 2,5 Millionen Euro an. Unter Berücksichtigung dieser Einmaleffekte rechnet das Unternehmen mit einem EBIT auf dem Niveau des Vorjahres. Foto: Leifheit

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