Positive Entwicklung im zweiten Quartal

Leifheit AG

Der Leifheit-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 120,9 Millionen Euro.

Der Leifheit-Konzern hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatzrückstand, der sich im ersten Quartal dieses Jahres ergeben hatte, ausgeglichen und erzielte einen Umsatz in Höhe von 120,9 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse lagen damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 121,1 Millionen Euro.
Der Umsatz im strategisch bedeutenden Markengeschäft entwickelte sich vergleichbar zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Besonders im Heimatmarkt Deutschland ist Leifheit mit den Reinigungs- und Wäschepflegeprodukten der Marke Leifheit sowie im Vertriebskanal E-Commerce weiter gewachsen. Auch in Osteuropa setzte sich das Wachstum fort mit einem Umsatzanstieg von 4,3 Prozent auf 12,8 Millionen Euro.
„Es ist uns gelungen, die leicht rückläufigen Umsatzerlöse des ersten Quartals bis zur Jahresmitte weitgehend aufzuholen. Die erfreuliche Entwicklung in Deutschland, mit Wachstum im Markengeschäft aber auch durch erfolgreiche Aktionen im Volumengeschäft, leistete hierzu einen signifikanten Beitrag“, sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. „Gleichzeitig haben wir im zweiten Quartal Investitionen vorgenommen, um unser strategisch bedeutendes Markengeschäft für die Zukunft weiter zu stärken“, ergänzt er.

Konzern-EBIT durch Einmalaufwendungen beeinflusst
Im ersten Halbjahr 2017 erreichte der Konzern ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 6,8 Millionen Euro im Vergleich zu 10,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang um 3,3 Millionen Euro resultierte im Wesentlichen aus den Einmalaufwendungen für die Neuordnung des Vertriebs im Markengeschäft in Höhe von 2,3 Millionen Euro und höheren Werbeaufwendungen von 1,3 Millionen Euro zur Stärkung der Marken. Das Fremdwährungsergebnis fiel im ersten Halbjahr 2017 um 0,1 Millionen Euro auf -1,1 Millionen Euro (Vorjahr: -1,0 Millionen Euro). Das Bruttoergebnis erreichte im ersten Halbjahr 2017 57,0 Millionen Euro nach 57,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus höheren Einkaufspreisen für Rohstoffe sowie für Waren, die in Fremdwährungen eingekauft wurden. Die Bruttomarge fiel daher um 0,5 Prozentpunkte auf 47,1 Prozent (Vorjahr: 47,6 Prozent).
Nach Abzug der Steuern ergab sich für das erste Halbjahr ein Periodenergebnis von 4,4 Millionen Euro im Vergleich zu 6,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016.

Markengeschäft erreicht Vorjahresniveau
Im Markengeschäft, zu dem die Produkte der Marken Leifheit und Soehnle gehören, entwickelten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 stabil und erreichten eine Höhe von 103,2 Millionen Euro. Der Beitrag des Markengeschäfts zu den Konzernumsatzerlösen lag damit mit 85,3 Prozent etwas höher als im Vorjahr.
In den Produktkategorien Reinigen und Wäschepflege konnten im Berichtszeitraum ein gesundes Umsatzwachstum erzielt werden. Hierzu haben besonders die Produkte für die Boden- und Oberflächenreinigung, wie das neue Leifheit Care & Protect System, sowie Produkte zum Dampfbügeln und Wäschetrocknen beigetragen. Umsatzrückgänge verzeichneten dagegen die Produktkategorie Küche und Produkte der Marke Soehnle. Der Umsatz im Vertriebskanal E-Commerce konnte erneut um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
In Deutschland konnte der Umsatz im Markengeschäft ausgebaut werden. Auch in den osteuropäischen Zielmärkten wurde weiteres Umsatzwachstum generiert. In der Zielregion Zentraleuropa waren die Erlöse, mit Ausnahme von Belgien, im ersten Halbjahr dagegen rückläufig; in Spanien blieben die Umsätze weitgehend stabil. Abgesehen von Südamerika und Australien verzeichnete das Markengeschäft in außereuropäischen Zielmärkten ebenfalls rückläufige Umsätze.

Volumengeschäft leicht unter Vorjahr
Im deutlich kleineren Volumengeschäft, das durch seinen hohen Anteil an Projektgeschäft volatiler ist, lagen die Umsatzerlöse mit 17,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017 nur leicht unter 18,0 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Der Anteil des Volumengeschäftes an den Konzernerlösen erreichte 14,7 Prozent (Vorjahr: 14,9 Prozent).
Der Umsatz mit Wäschepflegeprodukten von Herby und im Projektgeschäft stieg in den vergangenen sechs Monaten leicht an. Durch dieses Wachstum gelang es, einen erwarteten Umsatzrückgang bei Küchenprodukten weitgehend auszugleichen. Die Umsatzerlöse in Deutschland konnten deutlich gesteigert werden. Nachlassende Umsätze in Frankreich und in den USA dämpften dagegen die Erlösentwicklung im ersten Halbjahr.

Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erfolgreich umgesetzt
Die von den Aktionären der Leifheit AG auf der Hauptversammlung beschlossene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Verhältnis 1:1 in Verbindung mit der Ausgabe von sogenannten Gratisaktien wurde mit der Eintragung ins Handelsregister erfolgreich umgesetzt. Der 20. Juni 2017 war der erste Handelstag an der Börse auf Basis der von 5 auf 10 Millionen Stück erhöhten Zahl an Leifheit-Aktien. Durch die Verdoppelung der Aktienzahl halbierte sich an diesem Tag der Aktienkurs im Vergleich zum Vortag.

Prognose für Gesamtjahr 2017 bestätigt
Mit Blick auf die bisherige Geschäftsentwicklung und unter Berücksichtigung aller Markteinschätzungen, Chancen und Risiken erwartet die Leifheit AG für das laufende Geschäftsjahr unverändert ein Wachstum der Konzernumsatzerlöse um 3,5 bis 4,5 Prozent. Für das strategische Kerngeschäft, dem Markengeschäft, rechnet der Konzern mit einem Umsatzplus von vier bis fünf Prozent. Im Volumengeschäft erwartet Leifheit ein Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent.
Auch die Ergebnisprognose bleibt unverändert. Die im zweiten Quartal getätigten Investitionen in die Neuordnung des Vertriebs im Markengeschäft führten zu Einmalaufwendungen in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung dieses Einmaleffekts rechnet Leifheit weiterhin mit einem Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres. Quelle: LEIFHEIT AG

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