Positiv ins Jahr gestartet

Villeroy & Boch

Der Konzern hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 seinen Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 195,2 Millionen Euro gesteigert.

Am 22. April gab der Villeroy & Boch-Konzern den Zwischenbericht zum 1. Quartal 2015 bekannt. Demnach hat der Konzern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 seinen Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 195,2 Millionen Euro gesteigert.

Dazu Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG: „Das Auftaktquartal war einerseits geprägt von Wachstumsimpulsen dank steigender privater Konsumausgaben in den meisten Ländern der Eurozone und andererseits von einer schwachen konjunkturellen Entwicklung in Einzelmärkten wie Frankreich und Italien. Für den weiteren Jahresverlauf stimmen uns der nochmals gestiegene Auftragsbestand, das positive Kundenfeedback zu unseren Produktneuheiten auf den Fachmessen Ambiente und ISH sowie unsere Erwartung einer moderat wachsenden Weltwirtschaft jedoch zuversichtlich.“

Auf konstanter Kursbasis, das heißt auf Grundlage unveränderter Währungskurse im Vergleich zum Vorjahr, betrugen die Konzern Umsatzerlöse 195,6 Millionen Euro ( Plus 1,4 Prozent). Der Nettoumsatz auf dem deutschen Heimatmarkt kletterte um 1,0 Millionen Euro beziehungsweise 1,7 Prozent auf 60,0 Millionen Euro. Der Auslandsumsatz lag mit 135,2 Millionen Euro leicht über dem Vorjahreswert von 134,0 Millionen Euro. Das konzernweit größte Wachstum wurde – insbesondere dank eines sehr starken Sanitärgeschäfts – in Russland erzielt (Plus 30,7 Prozent).

Der Auftragsbestand zum 31. März 2015 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar des laufenden Jahres um 10,3 Millionen Euro auf 61,7 Millionen Euro – davon entfielen rund 65 Prozent auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness.

Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 0,7 Millionen Euro beziehungsweise 8,0 Prozent auf 9,5 Millionen Euro. Die Gründe hierfür waren in erster Linie Effizienzverbesserungen im Produktionsnetzwerk sowie – dank einer Verbesserung im Produkt-, Preis- und Ländermix – die Optimierung der Umsatzqualität. Unter Berücksichtigung des Immobilienprojektes Gustavsberg (Schweden) erhöhte sich das EBIT sogar um insgesamt 1,3 Millionen Euro beziehungsweise 15,9 Prozent, weil Projektaufwendungen das Ergebnis im Vorjahreszeitraum um 0,6 Millionen Euro gemindert hatten.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Auftaktquartal 2015 einen Umsatz in Höhe von 123,7 Millionen Euro und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres (123,8 Millionen Euro). Auf konstanter Kursbasis wurde ein Umsatzplus in Höhe von 2,9 Millionen Euro beziehungsweise 2,4 Prozent verbucht. Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus Veränderungen in den Währungen Russischer Rubel und Schwedische Krone.

Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte der Umsatz im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 4,0 Prozent auf 38,7 Millionen Euro gesteigert werden. Die größten Umsatzzuwächse wurden dabei mit Villeroy & Boch-Kollektionen in den Produktfeldern Sanitär und Badmöbel erreicht. Eine weitere wesentliche Umsatzsteigerung schlug in den Golfstaaten zu Buche (Plus 18,5 Prozent). In Frankreich und Italien (jeweils -11,4 Prozent) sind die Umsatzrückgänge der weiterhin schwachen Baukonjunktur geschuldet.

Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte von Januar bis März 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 71,5 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 2,3 Millionen Euro beziehungsweise 3,3 Prozent entspricht. Auf konstanter Kursbasis lag der Umsatz mit 68,9 Millionen Euro nahezu auf dem Vorjahresniveau von 69,2 Millionen Euro. Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus Veränderungen des US-Dollars und des Britischen Pfunds.

Mit einem leichten Wachstum in Höhe von 0,9 Prozent auf 21,3 Millionen Euro präsentierte sich der deutsche Heimatmarkt stabil. Umsatzzuwächse im Ausland wurden vor allem in den USA (Plus 24,2 Prozent), in den Niederlanden (Plus 12,5 Prozent) und in Italien (Plus 11,9 Prozent) erzielt. Darüber hinaus konnten die Umsätze in der Region Asien/Australien/Afrika (Plus 16,4 Prozent) – hier vor allem in Japan – deutlich gesteigert werden.

In den ersten drei Monaten 2015 hat der Villeroy & Boch-Konzern 2,9 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 5,3 Millionen Euro). Davon entfiel mit 72,4 Prozent der größere Teil auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness, wo die Investitionsmittel hauptsächlich in Modernisierungsmaßnahmen sowie in neue Anlagen für die Sanitärfabriken in Mexiko, Thailand und Rumänien flossen. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde überwiegend in die neu eröffneten Verkaufsgeschäfte in Mühlheim (Deutschland) und Warschau (Polen) sowie in die Renovierung des Shops in Cookstown (Kanada) investiert.

Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2015 bleiben demnach unverändert. Das Unternehmen geht weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 Prozent aus. Für das operative Ergebnis wird eine Verbesserung von mehr als 5 Prozent erwartet.

Darüber hinaus ist mit der Realisierung von Sondererträgen aus dem Immobilienprojekt Gustavsberg zu rechnen. Von den insgesamt in Aussicht gestellten 17 Millionen Euro wurden 11,8 Millionen Euro bereits in den Geschäftsjahren 2013 beziehungsweise 2014 verbucht. Der größere Teil des noch ausstehenden Restbetrags wird voraussichtlich in diesem Jahr folgen.

 

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