Mit Wachstum ins neue Jahr gestartet

Villeroy & Boch

Zwischenbericht zum 1. Quartal 2016

Der Konzernumsatz bei Villeroy & Boch hat sich um 1,6 Prozent auf 198,4 Millionen € gesteigert. Das operative EBIT hat sich um 5,3 Prozent auf 10,0 Millionen € verbessert, so dass die Wachstums- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2016 bestätigt werden.

Umsatzentwicklung: +1,6 Prozent über Vorjahr
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 hat der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent auf 198,4 Millionen € gesteigert. Auf konstanter Kursbasis, das heißt auf Grundlage unveränderter Währungskurse im Vergleich zum Vorjahr, betrugen die Umsatzerlöse 199,1 Millionen € (+2,0 Prozent).  Der Umsatz auf dem deutschen Heimatmarkt kletterte um 0,6 Millionen € beziehungsweise 1,0 Prozent auf 60,6 Millionen €. Mit 137,8 Millionen € lag der Auslandsumsatz um 1,9 Prozent über dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31. März 2016 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar des laufenden Jahres um 13,9 Millionen € auf 77,2 Millionen €, wovon 58,5 Millionen € auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen.

Operatives EBIT auf 10,0 Millionen € verbessert
Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 5,3 Prozent auf 10,0 Millionen €.

Entwicklung in den Unternehmensbereichen
Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im ersten Quartal 2016 einen Umsatz in Höhe von 129,2 Millionen € und lag damit 4,4 Prozent über dem Vorjahr. Auf konstanter Kursbasis wuchs der Umsatz um 5,4 Prozent. Wesentliche negative Währungseinflüsse resultierten aus den Entwicklungen des Russischen Rubels, des Mexikanischen Pesos und der Norwegischen Krone. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte der Umsatz im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 2,8 Prozent auf 39,7 Millionen € gesteigert werden. Weitere wesentliche Umsatzsteigerungen wurden in China (+25,3 Prozent) sowie in Großbritannien (+24,8 Prozent), den Niederlanden (+21,3 Prozent) und Schweden (+18,8 Prozent) erzielt. Wegen der weiterhin schwachen Baukonjunktur entwickelten sich die Umsätze in Frankreich (-5,7 Prozent) und Italien (-4,8 Prozent) rückläufig. In Russland ging der Umsatz aufgrund der anhaltenden schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Rubel-Schwäche um 33,0 Prozent zurück.
Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte im Auftaktquartal 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 69,2 Millionen €. Dies entspricht einem Umsatzrückgang um 3,2 Prozent, allerdings beinhaltete der Vorjahreswert Erlöse aus dem Projektgeschäft mit Hotels und Restaurants sowie dem Zweitmarkengeschäft, die 2016 erst in den kommenden Quartalen erwartet werden. Auf konstanter Kursbasis verringerte sich der Umsatz um 3,9 Prozent. Wesentliche positive Währungseinflüsse basierten vor allem auf der Entwicklung des US-Dollars.
Auf dem deutschen Heimatmarkt wurden Umsätze in Höhe von 20,9 Millionen € erzielt (-1,9 Prozent). Umsatzzuwächse wurden vor allem in Belgien (+16,6 Prozent), den Niederlanden (+14,3 Prozent) sowie der Region Osteuropa (+12,7 Prozent) verbucht. Positiv entwickelte sich über alle Absatzmärkte hinweg das eigene E-Commerce-Geschäft (+19,8 Prozent). Umsatzrückgänge waren in Japan (-23,0 Prozent), Italien (-10,7 Prozent) und den USA (-8,9 Prozent) zu verzeichnen.

Investitionsvolumen im ersten Quartal 2016: 2,4 Millionen €
Im ersten Quartal 2016 hat der Villeroy & Boch-Konzern 2,4 Millionen € investiert (Vorjahr: 2,9 Millionen €). Mit 66,7 Prozent entfielen zwei Drittel des Investitionsvolumens auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness, wo in neue Anlagen an den Produktionsstandorten in Deutschland, Rumänien, Thailand und den Niederlanden investiert wurde. Im Unternehmensbereich Tischkultur flossen die Investitionen überwiegend in die neu eröffneten Einzelhandelsgeschäfte im finnischen Helsinki und in Ringsted (Dänemark).

Ausblick für das Gesamtjahr 2016
„Mit dem Start in das Geschäftsjahr 2016 sind wir insgesamt zufrieden. Ausgehend von einer weiterhin moderat wachsenden Weltwirtschaft und auf Basis unseres deutlich erhöhten Auftragsbestands bestätigen wir unsere Umsatz- und Ergebniserwartung für das Gesamtjahr“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. Demnach geht das Unternehmen weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 6 Prozent aus. Für das operative Ergebnis wird eine Verbesserung von 5 bis 10 Prozent erwartet. Bild: Villeroy & Boch

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