Konzern richtet sich auf Wachstum aus

Leifheit

Die Konzernbilanz wies zum 31. Dezember 2014 liquide Mittel in Höhe von 62,8 Millionen Euro aus.

Wie der Leifheit Konzern am 26. März bekannt gab, hat der Konzern mit einer stabilen Umsatzentwicklung, einem stark gestiegenen EBIT und einem deutlich verbesserten Periodenergebnis das Jahr 2014 abgeschlossen. Der Konzernumsatz von 220,7 Millionen Euro lag um 0,5 Prozent über dem vergleichbaren bereinigten Vorjahreswert.

„Wir haben 2014 gute Fortschritte bei der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns gemacht und auch unsere Kasse ist gut gefüllt. Wir können daher gestärkt mit der Umsetzung unserer Konzernstrategie ‚Leifheit 2020‘ beginnen und unsere Aktionäre auch an der erfreulichen Gewinnsteigerung teilhaben lassen. Daher werden wir der Hauptversammlung eine auf 1,80 Euro erhöhte Dividende je Aktie vorschlagen“, sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

Dementsprechend deutlich erhöhte sich die EBIT-Marge und lag für das Geschäftsjahr 2014 bei 9,8 Prozent. Das EBIT war von einem positiven Fremdwährungsergebnis in Höhe von 5,1 Millionen Euro begünstigt. Der Konzern verbuchte nach Steuern ein Periodenergebnis von 14,1 Millionen Euro und erhöhte im Geschäftsjahr 2014 damit unter dem Strich seinen Gewinn um 37,7 Prozent.

Die Konzernbilanz wies zum 31. Dezember 2014 liquide Mittel in Höhe von 62,8 Millionen Euro aus. Dies entspricht einem starken Anstieg um 10,8 Millionen Euro, der auf den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote des Leifheit-Konzerns lag zum Bilanzstichtag 2014 bei 42,5 Prozent und damit um 4,0 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert – ein Effekt, der sich aus der gestiegenen Bilanzsumme ergibt. Der Konzern hat weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Im Markengeschäft, in dem die Marken Leifheit und Soehnle geführt werden, wurde gegenüber dem Vorjahr eine erfreuliche Steigerung um 4,4 Prozent auf 180,4 Millionen Euro erreicht und die Prognose damit übertroffen. Getragen war dieses Wachstum vor allem durch die gute Entwicklung der Leifheit-Produktkategorien Reinigen und Wäschepflege. Während die Kategorie Reinigen ein Umsatzplus von 12,7 Prozent erwirtschaftete, lieferten die Produkte der Kategorie Wäschepflege eine Umsatzsteigerung von 5,5 Prozent. Insgesamt vergrößerte sich der Anteil des Segments Markengeschäft am Konzernumsatz auf 81,8 Prozent.

Das Unternehmen erlöste im Markengeschäft ein EBIT in Höhe von 16,2 Millionen Euro und verbuchte somit ein Plus gegenüber dem Jahr 2013 von 51,5 Prozent. Damit lieferte das Segment rund 76 Prozent des Konzern-Ergebnisses.

Im Volumengeschäft, das die Tochtergesellschaften Herby, Birambeau und das Projektgeschäft umfasst, verbuchte Leifheit einen Umsatzrückgang um 13,8 Prozent auf 40,3 Millionen Euro. Der Anteil des Volumengeschäfts am Konzernumsatz sank auf 18,2 Prozent. Das EBIT im Volumengeschäft betrug 5,3 Millionen Euro und lag im Geschäftsjahr 2014 damit um 25,7 Prozent über dem Vorjahreswert.

Mit dem Namen „Leifheit 2020“ präsentierte der Vorstand die überarbeitete Konzernstrategie bereits zu Jahresbeginn. Darin definiert das Unternehmen die Leitlinien der zukünftigen Entwicklung und will auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette ansetzen. Langfristig angelegtes profitables Wachstum ist dabei das wirtschaftliche Ziel, das nicht nur aus eigener Kraft, sondern explizit auch durch Akquisitionen erreicht werden soll.

Dazu sagte Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG: „Wir positionieren Leifheit als den Experten für einfaches und bequemes Reinigen und Pflegen im Haushalt. Zudem stärken wir die Marke Soehnle. Wir entwickeln also unsere Fokussierung auf das Markengeschäft schlüssig weiter. Darüber hinaus setzen wir mit gestärkter Innovationskraft, einem veränderten Kategorie-Ansatz, Angeboten für neue Zielgruppen und konsequentem Denken in Produktsystemen neue Impulse für zukünftiges Wachstum“, erläutert Radke. Neben den internen Projekten prüft Leifheit auch sehr intensiv mögliche Zukäufe. Europäische Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 100 Millionen Euro stehen dabei im Fokus.

Im ersten Jahr der Konzernstrategie „Leifheit 2020“ erwartet das Leifheit-Management ein leichtes Wachstum des Konzerns. Angestrebt wird im Jahr 2015 ein Zuwachs des Konzernumsatzes um zwei bis drei Prozent. Im Markengeschäft ist ein Umsatzplus von drei bis vier Prozent das Ziel, während der Umsatz im Volumengeschäft konstant gehalten werden soll. Mit Blick auf das operative Konzernergebnis (EBIT) plant Leifheit das um das Fremdwährungsergebnis bereinigte Vorjahresniveau wieder zu erreichen.

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