Jahresmitgliederversammlung in Selb

Verband der Keramischen Industrie e.V. (VKI)

Die feinkeramische Industrie konnte im Jahr 2014 mit 5,7 Prozent deutliche Umsatzzuwächse erreichen.

Rolf-Michael Müller von CeramTec GmbH wurde von den Mitgliedern des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Selb erneut zum Vorsitzenden gewählt.

Die stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Heym (Schunk Ingenieurkeramik GmbH) und Nicolas Luc Villeroy (Villeroy & Boch AG) wurden ebenfalls wiedergewählt. Weiterhin im Vorstand: Roland P. Rauschert (Paul Rauschert Steinbach GmbH), Christian Strootmann (BHS tabletop AG), Werner Weiherer (Porzellanfabriken Christian Seltmann GmbH) sowie Uwe Dötsch (Zehendner Keramik GmbH).

Die feinkeramische Industrie konnte im Jahr 2014 mit 5,7 Prozent deutliche Umsatzzuwächse erreichen. Die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Mitgliedsunternehmen war besonders heterogen:  Während die Manufakturen mit einem Minus von 10,9 Prozent die konkreten Auswirkungen der Russland-Krise gespürt haben, konnten die Geschirrhersteller ein Umsatzplus von 7,2 Prozent verbuchen. Die Technische Keramik konnte ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent steigern.


Investitionen fördern

VKI-Vorsitzender Rolf-Michael Müller forderte in seiner Rede – nach einer von Regulierungen und Sozialpolitik geprägten ersten Zwischenbilanz der großen Koalition – stärkere Anstrengungen, um Investitionen am Industriestandort Deutschland zu fördern.

Dazu gehören für die keramische Industrie nachhaltige Maßnahmen, die den durch die Energiewende in Deutschland ausgelösten Preissprüngen entgegenwirken. Die im internationalen und europäischen Vergleich hohen Energiepreise sollen auf ein erträgliches Niveau abgesenkt werden. Im Zusammenhang mit den Verhandlungen über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft mit Amerika wirbt der VKI in Deutschland für eine Versachlichung der Diskussion. TTIP werde für europäische Unternehmen den Zugang zum wichtigen amerikanischen Markt erleichtern und sich gerade auch in Deutschland positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken, so Rolf-Michael Müller. Bild: Verband der Keramischen Industrie e.V.

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