IVSH: Schneid- und Haushaltwarenindustrie wächst

IVSH

Die Schneid- und Haushaltwarenindustrie konnte im vergangenen Jahr ihren Gesamtumsatz um stattliche 8,5 Prozent auf gut 2,3 Milliarden Euro steigern. Auch die heimische Produktion wuchs 2014 um 7,4 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro.

Dies äußerte Oliver Berking, Silbermanufaktur Robbe & Berking, als Vorsitzender des Industrieverbandes Schneid- und Haushaltwaren auf der Ambiente in Frankfurt. Mit 1,2 Milliarden Euro sei erneut die Schneidwarenindustrie die größte Sparte gewesen und zwar hauptsächlich durch gestiegene Inlandsumsätze im Bereich Haushalt- und Berufsmesser. Direkt gefolgt von Haushalt-, Küchen- und Tafelgeräten mit 993 Millionen Euro, die sich schon seit mehreren Jahren vor allem im Inland überdurchschnittlich gut entwickeln.  Die Besteckindustrie – unverändert die kleinste Sparte der Branche – hat in besonderem Maße mit den bekannten Schwierigkeiten im Markt zu kämpfen, konnte 2014 aber dennoch mit 162 Millionen Euro leicht zulegen.

Getragen wurde das Wachstum laut Berking allerdings nur durch die sehr gute Inlandskonjunktur, während die Auslandsumsätze 2014 um gut 11 Prozent zurückgegangen seien. Für das laufende Jahr geht der Vorsitzende von einer Fortsetzung des Wachstums aus, da die gute Binnenkonjunktur derzeit an Dynamik nichts verloren habe.

Nach wie vor sieht die Branche jedoch die aktuelle Kostenentwicklung kritisch, insbesondere die aktuellen Lohnforderungen in der Metallindustrie. Ein eher strukturelles Problem sieht der Vorsitzende darüber hinaus in dem rasanten Wandel der Vertriebsstrukturen, zumal die meisten Betriebe auf den stationären Handel als Partner im Vertrieb keineswegs verzichten könnten. Bild: IVSH

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