Händler sollen selbst entscheiden

Handelsverband Baden-Württemberg

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg, hat in der Diskussion um eine mögliche Ladenöffnung einzelner Händler am 24. Dezember zur Sachlichkeit aufgerufen.

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg, hat in der Diskussion um eine mögliche Ladenöffnung einzelner Händler am 24. Dezember zur Sachlichkeit aufgerufen.

„Für uns als Verband ist es unverständlich, warum von mancher Seite Emotionalität in dieses Thema hineingetragen wird“, sagte Sabine Hagmann. Unter anderem hatte die Gewerkschaft Ver.di zu einem Einkaufsverzicht aufgerufen, sollten einzelne Händler ihre Geschäfte an Heiligabend öffnen. Sabine Hagmann wies darauf hin, dass die Regelung der Ladenschlusszeiten Ländersache ist. In dem Gesetz über die Ladenöffnung in Baden-Württemberg von 2007 ist eine zeitlich befristete Öffnung möglich, an denen Heiligabend auf einen Sonntag fällt – sofern vor allem Lebens- und Genussmittel im Angebot sind. Diese Verkaufsstellen dürfen dann höchstens drei Stunden – bis längstens 14 Uhr – geöffnet sein.

„Vor diesem Hintergrund sollen Händler selbst entscheiden dürfen, ob es sich für sie lohnt, an Heiligabend zu öffnen oder nicht“, betonte Hagmann. Natürlich sollte dies immer in Abstimmung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschehen. Manche von ihnen hätten möglicherweise „kein Problem damit, an Heiligabend drei Stunden zu arbeiten“, so Sabine Hagmann weiter. „Wir haben jedenfalls Verständnis dafür, sollte sich ein Händler dazu entscheiden, an Heiligabend für drei Stunden zu öffnen.“

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