Geschäftsjahr mit Plus abgeschlossen

Leifheit AG

Der Konzernumsatz verzeichnet mit 231,8 Millionen Euro ein Plus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Am 31. März veröffentlichte der Leifheit Konzern den Jahresfinanzbericht 2015. Demnach konnte der Konzern das Geschäftsjahr 2015 mit einem gesteigerten Umsatz und einem leicht über dem Vorjahr liegenden Ergebnis (EBIT) abschließen. Der Konzernumsatz verzeichnet mit 231,8 Millionen Euro ein Plus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz im Markengeschäft, in dem die Marken Leifheit und Soehnle geführt werden, erreichte zum Ende des Geschäftsjahres 188,1 Millionen Euro, ein Zuwachs von 4,3 Prozent. Das kontinuierliche Wachstum im Markengeschäft ist vor allem auf die steigende Nachfrage nach Produkten der Marke Leifheit, hauptsächlich in der Kategorie Reinigen, zurückzuführen. Erneut zweistellige Zuwachsraten im Vertriebskanal E-Commerce unterstützten das Wachstum im Markengeschäft.

Der Umsatz im deutlich kleineren Volumengeschäft konnte um 8,6 Prozent auf 43,7 Millionen Euro gesteigert werden. Das Segment profitierte hier vom starken Wachstum in Frankreich in den Produktkategorien Küche und Wäschepflege. Dabei wurde der Umsatz durch die Erstausstattung eines neu gewonnenen Handelskunden mit den Küchenprodukten von Birambeau sehr positiv beeinflusst.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) weist der Leifheit-Konzern mit 21,7 Millionen Euro trotz deutlich geringerer Fremdwährungsgewinne einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 21,5 Millionen Euro aus. Die EBIT-Marge erreichte 9,3 Prozent, nach 9,8 Prozent im Jahr 2014. Das um das Fremdwährungsergebnis bereinigte EBIT stieg um 2,8 Millionen Euro auf 19,2 Millionen Euro, die bereinigte Marge um etwa einen Prozentpunkt auf 8,3 Prozent. Nach Abzug der Steuern erzielte der Leifheit-Konzern einen leichten Anstieg des Periodenergebnisses auf 14,3 Millionen Euro nach 14,1 Millionen Euro im Vorjahr.

Zum 31. Dezember 2015 wies Leifheit eine Konzernliquidität in Höhe von 68,2 Millionen Euro aus. Der Anstieg der liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Millionen EURO ist hauptsächlich auf den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von 20,8 Millionen EURO zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 weiter auf 44,9 Prozent. Sie hatte zum Bilanzstichtag 2014 bei 42,5 Prozent gelegen.

Aktionärsorientierte Dividendenpolitik angepasst

„Durch die konsequente Umsetzung unserer Strategie ,Leifheit 2020' konnten wir bereits im Jahr 2015 erste erfreuliche Akzente setzen, die sich auch im Markt widerspiegeln. Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung werden wir der Hauptversammlung eine um 0,20 Euro erhöhte Dividende von 2,00 Euro je Aktie vorschlagen. Mit Blick auf unsere Liquiditätssituation schlagen wir darüber hinaus eine Sonderausschüttung in Höhe von 0,75 Euro je Aktie vor", sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

Grundsätzlich sieht die Dividendenpolitik von Leifheit vor, etwa 75 Prozent des Periodenergebnisses beziehungsweise des Free Cashflow eines Geschäftsjahres als Basisdividende an die Aktionäre auszuschütten. Darüber hinaus wird das Unternehmen zukünftig die Ausschüttung von Sonderdividenden erwägen, sofern die Konzernliquidität am Jahresende den erwarteten Liquiditätsbedarf des Unternehmens für potenzielle M&A-Aktivitäten und für saisonale Schwankungen des Working Capital in der Summe von etwa 55 Millionen Euro sowie für die Zahlung der Dividende des abgelaufenen Geschäftsjahres übersteigt. Das haben Aufsichtsrat und Vorstand in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. „Unsere neue Dividendenpolitik sichert uns die notwendige finanzielle Flexibilität für mögliche M&A-Transaktionen und ist gleichzeitig Ausdruck unserer aktionärsorientierten Unternehmensführung", so Dr. Claus-O. Zacharias, Finanzvorstand der Leifheit AG.

Ausblick 2016: solides Umsatz- und Ergebniswachstum

Der Vorstand der Leifheit AG setzt im laufenden Geschäftsjahr auf eine weitere Umsetzung der Konzernstrategie "Leifheit 2020", insbesondere durch den Ausbau internationaler Märkte und die Weiterentwicklung des Produktportfolios. Für das Jahr 2016 strebt der Leifheit-Konzern ein Umsatzwachstum von drei bis vier Prozent an. Für das Markengeschäft wird mit einem Wachstum von vier bis fünf Prozent gerechnet. Beim Volumengeschäft geht Leifheit von einem Umsatz auf dem Niveau von 2015 aus. Das Unternehmen erwartet ein Konzernergebnis (EBIT) zwischen 22 und 23 Millionen Euro.

Zusätzliche Informationen finden Sie im Leifheit Jahresfinanzbericht 2015, der unter Finanzberichte.leifheit-group.com zur Verfügung steht.

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