Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt

Weimar Porzellanmanufaktur Betriebs-GmbH

Am 19. April musste die Weimar Porzellanmanufaktur Betriebs-GmbH Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Erfurt stellen.

Am 19. April musste die Weimar Porzellanmanufaktur Betriebs-GmbH Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Erfurt stellen. Der Gesellschafter, die Könitz Porzellan GmbH sieht sich nicht mehr in der Lage, weitere liquide Mittel beizustellen.

In den letzten Monaten sind die Märkte, vor allem Russland, weiter eingebrochen. Neue Produkte konnten sich noch nicht stark genug etablieren um den Umsatzrückgang abzufangen. Die Könitz Porzellan GmbH selbst ist auf Grund strittiger Zollforderungen nicht in der Lage, weitere Mittel beizustellen, sodass heute Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Erfurt gestellt werden musste.

In seiner 225-jährigen Geschichte hat sich WEIMAR Porzellan vielfach wechselnden Markt- und Rahmenbedingungen angepasst und ist so zu einer der ältesten Marken in ganz Deutschland avanciert. WEIMAR mit seinen klassischen Sortimenten war bis vor zwei Jahren vor allem in den osteuropäischen Märkten bekannt. Mit der unsicheren politischen und finanziellen Lage dort, wurde eine Restrukturierung des Werkes und Überarbeitung der Marken- und Sortimentsstrategie zwingend notwendig und vollzogen, um das Unternehmen für den westeuropäischen Markt zu öffnen. Foto: Weimar Porzellanmanufaktur Betriebs-GmbH

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