Aktien bei institutionellen Investoren platziert

LEIFHEIT AG

Leifheit Großaktionär hat seine Aktien bei institutionellen Investoren platziert.

Wie die Leifheit AG mitteilte, hat die HOME Beteiligungen GmbH, München, die zuletzt mit 50,49 Prozent am Grundkapital der Leifheit AG beteiligt war, ihr Leifheit-Aktienpaket an institutionelle Investoren verkauft. Die Gemäß den Angaben der am Verkauf beteiligten Parteien war das Orderbuch durch namhafte europäische Investoren gut überzeichnet.

Laut der Pressemeldung liegt der Hintergrund für diese Verkaufsentscheidung in der Neuausrichtung der Beteiligungsstrategie der Familie Schuler-Voith, zu deren Eigentum die HOME Beteiligungen GmbH zählt.

Die Familie Schuler-Voith hat seit 1985 in die Leifheit AG investiert, zunächst über die damalige J.M. Voith GmbH. Sie hatte ihren Anteil an der Leifheit AG in den letzten 15 Jahren sukzessive aufgestockt und die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die sich vor allem auf ein wettbewerbsfähiges Produktportfolio und auf eine Expansionsstrategie in die europäischen Märkte stützte, aktiv mitgestaltet.

Dazu Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG: „Die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft von HOME Beteiligungen und Leifheit entwickelte sich sehr erfolgreich. Andererseits erhöht eine breitere Streuung die Attraktivität jeder börsennotierten Aktie. Ich halte es daher für gut möglich, dass das Interesse an unserer Aktie jetzt zusätzlichen Aufwind erhält."

Die erfolgreiche Platzierung ist ein positives Signal für die Einschätzung der Zukunft des Leifheit-Konzerns durch die internationalen Kapitalmarktakteure. Mit Beginn des Geschäftsjahres hatte das Leifheit-Management den Start seiner neuen Konzernstrategie "Leifheit 2020" verkündet. Die Strategie zielt auf nachhaltiges Wachstum bei gleichzeitig steigender Profitabilität und setzt dazu vorrangig auf effiziente Innovationsprozesse, eine neu ausgerichtete Marketingstrategie und die Erschließung neuer Zielgruppen und Produktsegmente.

Die Leifheit AG hält 4,97 Prozent eigene Anteile. Weitere größere Aktienpakete halten die MKV Verwaltungs GmbH, München (circa 10 Prozent) sowie Joachim Loh, Haiger (circa 8 Prozent).

 

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