Wechsel in Vorsitz und Vorstand

Erzgebirgische Volkskunst

Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V. am 22. August 2017 wurde Matthias Schalling zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt.

Der neue Verbandsvorsitzende Matthias Schalling (Foto: Eva Schalling)Matthias Schalling übernimmt das Amt von Mike Glöckner, Verbandsvorsitzender seit 2007. Celine Lubojanski und Torsten Unger wurden neu in den Vorstand des Verbandes gewählt und leiten nun an der Seite von Verbandsgeschäftsführer Dieter Uhlmann, den Stellvertretern Kerstin Drechsel und Gundolf Berger sowie den Vorstandsmitgliedern Gabriele Günther, Thomas Rost, Uwe Blank und Mike Glöckner die Geschicke des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V. mit Sitz in Olbernhau.

Matthias Schalling ist bereits seit vielen Jahren mit der Arbeit des Verbandes und des Vorstandes vertraut. Als Vorsitzender der Revisionskommission prüfte er jährlich die finanziellen Aktivitäten des Verbandes. Matthias Schalling ist Inhaber der Emil A. Schalling KG in Seiffen, die sein Urgroßvater im Jahr 1904 gründete. Er reprivatisierte das Familienunternehmen 1990 gemeinsam mit Joachim Schalling und bringt 27 Jahre Berufserfahrung in der Holzkunstbranche ein.

„Als neuer Verbandsvorsitzender möchte ich mich dafür einsetzen, dass der Markenbegriff ‚Erzgebirge‘ auch weiterhin einen guten Klang hat. Dort wo Erzgebirge draufsteht, soll auch Erzgebirge drin sein. Das sind wir unseren Kunden schuldig. Ich möchte vertrauensvoll und fair mit allen Herstellern zusammenarbeiten, die echt erzgebirgische Holzkunstprodukte fertigen“, so Matthias Schalling. Zu seiner Motivation sagt er: „Ich habe das Amt übernommen, weil ich mir sicher bin, dass meine Firma ohne die Arbeit des Verbandes heute nicht dort stehen würde, wo wir stehen. Die Arbeit des Verbandes kommt allen zugute. Davon möchte ich etwas zurückgeben.“
 
Neu im Vorstand: Torsten Unger (Foto: privat) Die beiden anderen neuen Vorstandsmitglieder Torsten Unger und Celine Lubojanski werden sich ebenfalls mit neuen Perspektiven in die Verbandsarbeit einbringen. Als Sprecher des Fachhandelsrings Erzgebirgische Volkskunst und Inhaber der Volkskunstwerkstatt Unger in Steinberg/Rothenkirchen schlägt Torsten Unger die Brücke zwischen Herstellern und Handel. Er sagt: „Ob Jeansmarke oder Erzgebirgische Volkskunst – die Macht der Marke fesselt uns. Gemeinsam muss es Handel und Herstellern gelingen, die Menschen für unsere Produkte zu begeistern. Dafür möchte ich mich stark machen.“
 
Celine Lubojanski, ein neues Mitglied des Vorstands (Foto: privat)Celine Lubojanski übernahm in diesem Jahr die väterliche Firma in Neukirchen mit Produktionsbetrieb und Fachgeschäft „Holzkunst am Stern.“ „Als junges Vorstandsmitglied möchte ich die Stimme der jüngeren Generation vertreten und mich vor allem bei Fragen einbringen, bei denen eine junge Sichtweise wertvoll ist“, so die Unternehmerin.

Verbandsgeschäftsführer Dieter Uhlmann sagt: „Ich freue mich, dass wir mit den drei neuen Vorstandsmitgliedern und unserem neuen Verbandsvorsitzenden engagierte Mitglieder dafür gewinnen konnten, mit uns allen gemeinsam die Werte der Erzgebirgischen Volkskunst – allen voran die überwiegende Fertigung in Handarbeit ausschließlich im deutschen Teil des Erzgebirges – zu wahren. Gleichzeitig gilt mein ausdrücklicher Dank unserem bisherigen Verbandsvorsitzenden Mike Glöckner, der sich seit 10 Jahren mit aller Kraft dafür einsetzte, die Warenzeichen des Verbandes zu schützen und unsere Werte wie höchste Qualität, Handarbeit, Fertigung in Deutschland, anspruchsvoller Vertrieb und kulturelle Verantwortung, wozu unter anderem die Bewahrung der Tradition, eine eigenständige Erzeugnisentwicklung sowie die Nachwuchsförderung gehören, mit Leben zu erfüllen.“ Quelle: Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V.

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