Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 850 Betrieben ist die unzureichende schulische Qualifikation das größte Hindernis bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen im Handel.
Laut einer Meldung vom HDE sollen Kleinstunternehmen künftig weniger unter Verwaltungslasten zu leiden haben. Der EU-Ministerrat hatte eine Richtlinie angenommen, wonach künftig Kleinstunternehmen von den Bilanzierungs- und finanziellen Berichterstattungspflichten ausgenommen werden.
Die Politiker in Nordrhein-Westfalen diskutieren im Moment wieder über eine engere Beschränkung der Ladenöffnungszeiten vor allem in den Abendstunden. Sollten die Zeiten wieder geändert werden, so sieht HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth darin einen Rückschritt und sogar die Gefährdung von Arbeitsplätzen im Einzelhandel.
Nach dem zufriedenstellenden Start ins Weihnachtsgeschäft, ist HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth – ebenso wie der Handel – davon überzeugt, dass hier noch Luft nach oben ist. Der Handel ist sehr optimistisch und die Konsumlaune der Verbraucher stabil.
Das Vorhaben der Bundesregierung, die Umsatzgrenze, bis zu der Unternehmen für die Ist-Versteuerung optieren dürfen, dauerhaft bundesweit auf 500.000 Euro festzusetzen, begrüßte HDE-Steuerexpertin Kathrin Andrae: „Das ist für viele Online-Händler eine sehr gute Nachricht.“
Der HDE stellte in Düsseldorf seine Herbst-Konjunkturumfrage 2011 vor. So beurteilen laut der Studie die Händler ihre Geschäftslage überwiegend positiv. Allerdings verwies HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth auf Risiken im zweiten Halbjahr und hält an der Wachstumsprognose von 1,5 Prozent für 2011 fest.
Alle, die im deutschen Einzelhandel tätig sind – das sind immerhin rund drei Millionen Menschen – sind durch den Handelsverband Deutschland aufgerufen worden bei der Aktion „Gesicht des Handels“ teilzunehmen. Mit dieser Aktion will der Verband zeigen, dass der Einzelhandel viele Gesichter hat und es keine Standard- oder Durchschnittsgesichter gibt.
Der HDE hat gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Entwurf eines Umwandlungssteuererlasses kritisiert. In dem Entwurf geht es um die Auslegung des bereits Ende 2006 in Kraft getretenen Umwandlungssteuergesetzes durch die Finanzverwaltung.
Der HDE gab dieser Tage die Studie des EHI Retail Institutes zu Inventurdifferenzen, die vom Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt wurde, bekannt: So muss der Einzelhandel nach wie vor an jedem Verkaufstag einen Verlust von sechs Millionen Euro durch Ladendiebstahl verzeichnen.
Waren Fairtrade-Produkte früher kaum im Handel zu finden, sind sie nun am PoS sehr gut aufgestellt und der Marktanteil wächst - laut Kai Falk, Geschäftsführer für Nachhaltigkeit und Kommunikation beim Handelsverband HDE - rasant im zweistelligen Bereich.